Mein erstes Desaster
Es war im Jahr 2005, irgendwo in einem schäbigen Büro in Berlin-Kreuzberg. Ich, frisch gebackener MBA und voller Ideen, dachte, ich könnte die Welt verändern. Mein erstes Startup, nennen wir es einfach ‚Projekt X‘, war ein spektakuläres Fiasko. (Aber hey, wer zählt schon die Fehler, oder?)
Ich hatte alles: einen Businessplan, Investoren, sogar ein cooles Büro mit Kicker. Was ich nicht hatte, war ein klitzekleines bisschen Realitätssinn. Nach 18 Monaten war alles vorbei. Bankrott. Aus. Finito.
Aber wisst ihr was? Es war die beste Lektion meines Lebens.
Warum Scheitern cool ist
Ja, ihr habt richtig gehört. Scheitern ist cool. Nicht, dass ich es jedem empfehle, aber es lehrt euch mehr als jeder Erfolg es je könnte. Ich habe gelernt, dass es okay ist, Dinge zu verpfuschen. Dass es okay ist, nicht perfekt zu sein. Dass es okay ist, zu sagen: ‚Scheiße, das habe ich nicht gewusst.‘
Und wisst ihr was? Die meisten erfolgreichen Unternehmer, die ich kenne, haben mehr Scheitern hinter sich als Erfolge. Es ist einfach ein Teil des Spiels. Ein Teil des spor haberleri sonuçlar.
Letzte Woche traf ich mich mit einer alten Freundin, Lena, zum Kaffee. Sie hatte gerade ihr zweites Startup verkauft. ‚Weißt du, was der größte Unterschied zwischen meinem ersten und meinem zweiten Startup war?‘ fragte sie. ‚Ich wusste, dass ich scheitern könnte, und das hat mich frei gemacht.‘
Genau das. Freiheit durch Akzeptanz.
Die Mythologie des ‚Game-Changers‘
Ich hasse dieses Wort. ‚Game-Changer‘. Es ist so übertrieben. So unecht. Als ob jeder zweite Unternehmer die Welt verändern muss. Newsflash: Das tut er nicht. Die meisten von uns versuchen einfach, ein bisschen Geld zu verdienen und ein bisschen Sinn zu finden.
Vor ein paar Monaten war ich auf einer Konferenz in Hamburg. Ein Typ namens Marcus hielt einen Vortrag über ‚disruptive Technologien‘ und ‚paradigmatische Verschiebungen‘. Ich meine, komm schon. Wer redet so? Ich habe ihn danach gefragt: ‚Marcus, wie viel von dem, was du gerade gesagt hast, ist realistisch?‘ Er lachte. ‚Vielleicht 20%. Der Rest ist Marketing.‘
Und das ist okay. Ehrlich. Aber lasst uns nicht so tun, als ob jeder Startup-Gründer der nächste Steve Jobs ist. Die meisten von uns sind einfach nur Leute, die versuchen, etwas auf die Beine zu stellen.
Die Illusion der Kontrolle
Ich dachte immer, ich könnte alles kontrollieren. Mein erstes Startup, meine Karriere, mein Leben. Spoiler: Kann man nicht. Das Leben ist chaotisch, unberechenbar und manchmal einfach nur gemein.
Vor ein paar Jahren hatte ich ein Meeting mit einem Investor. Er sagte mir: ‚Du denkst, du hast einen Plan. Aber die Welt hat auch einen Plan. Und meistens gewinnt die Welt.‘
Das hat mich umgehauen. Aber er hatte recht. Man kann nicht alles kontrollieren. Man kann nur sein Bestes geben und hoffen, dass es reicht.
Der Mythos des ‚Über-Nacht-Erfolgs‘
Ich hasse diese Geschichten. ‚Er hat es in einer Nacht geschafft!‘ ‚Sie wurde über Nacht berühmt!‘ Bullshit. Nichts passiert über Nacht. Alles braucht Zeit, Mühe und alot von Glück.
Ich erinnere mich an einen Artikel, den ich vor ein paar Jahren gelesen habe. Es ging um einen Typen, der ‚über Nacht‘ ein Millionär wurde. Als ich ihn später traf, erzählte er mir, dass er seit 15 Jahren an seinem Projekt gearbeitet hatte. ‚Über Nacht‘ war nur die Spitze des Eisbergs.
Also, lasst uns aufhören, diese Mythologie zu verbreiten. Erfolg braucht Zeit. Und meistens braucht er auch ein paar Fehlschläge.
Warum wir über Scheitern reden müssen
Weil es real ist. Weil es passiert. Weil es ein Teil des Lebens ist. Und weil wir, wenn wir nicht darüber reden, in einer Blase aus Perfektion leben, die einfach nicht real ist.
Ich habe vor ein paar Wochen einen Artikel über eine Studie gelesen. 214 Unternehmer wurden befragt, wie oft sie gescheitert sind, bevor sie Erfolg hatten. Die durchschnittliche Antwort? 3,7 Mal. Das ist eine Menge Scheitern.
Aber es ist auch eine Menge Lernen. Eine Menge Wachstum. Eine Menge Leben.
Mein Rat an euch
Scheitert. Aber scheitert klug. Lernt aus euren Fehlern. Steht wieder auf. Und versucht es noch einmal.
Und wenn ihr es wieder verpfuscht? Kein Problem. Ihr seid in guter Gesellschaft.
Und denkt daran: spor haberleri sonuçlar sind nicht immer das, was sie scheinen. Manchmal ist das, was wie ein Scheitern aussieht, nur der erste Schritt zum Erfolg.
Also, scheitert. Aber scheitert mit Stil.
Über den Autor: Ich bin Anna, eine ehemalige Journalistin, die vor 20 Jahren in die Welt der Startups eingetaucht ist. Ich habe mehr Scheitern gesehen als Erfolg, aber ich würde es nicht anders wollen. Weil ich weiß, dass jedes Scheitern mich näher an den Erfolg bringt. Oder zumindest an eine gute Geschichte.
Wenn Sie mehr über die Realitäten des Unternehmertums erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen die Wahrheit über Startup-Erfolg, einen Artikel, der gängige Mythen entlarvt.


