Ein Geständnis

Okay, ich geb’s zu. Ich hasse es zu scheitern. Wirklich, ich hasse es. Letztes Jahr, als ich diesen Deal in Berlin verhandelt habe—denkst du, ich hätte ihn nicht komplett vermasselt? Klar, hab ich. Aber hey, ich bin nicht hier, um über meine Fehler zu reden (okay, vielleicht ein bisschen).

Ich bin hier, um über etwas zu reden, das wir alle tun, aber niemand gerne zugibt: Scheitern. Und warum es eigentlich der beste Lehrer ist, den wir haben könnten.

Die große Lüge des Erfolgs

Erinnerst du dich an Klaus? Klar tust du das. Jeder erinnert sich an Klaus. Der Typ, der immer alles richtig macht. Der Typ, der in der Schule der beste war, der Typ, der immer den perfekten Job hatte. Aber weißt du was? Klaus hat mir mal gestanden, dass er vor drei Jahren fast pleite war. „Ich hatte alles, und dann war es weg“, sagte er. Und weißt du, was er daraus gelernt hat? Dass Scheitern kein Ende ist, sondern ein Anfang.

Aber wir leben in einer Welt, die Erfolgsgeschichten liebt. Wir lieben es, über Leute zu lesen, die es „geschafft“ haben. Aber niemand will über die 214 Male hören, in denen sie gescheitert sind, bevor sie es geschafft haben. Das ist einfach nicht sexy genug.

Mein eigenes Scheitern

Also, ich war letzte Woche in München, und ich habe mit einer Freundin namens Lisa gesprochen. Sie hat mir von ihrem Startup erzählt, das sie vor sechs Monaten gestartet hat. „Es war ein Desaster“, sagte sie. „Aber ich habe so viel gelernt.“ Und das ist der Punkt. Wir lernen mehr aus unseren Fehlern als aus unseren Erfolgen.

Ich erinnere mich, wie ich vor fünf Jahren einen großen Fehler gemacht habe. Ich habe ein Projekt übernommen, das ich nicht hätte übernehmen sollen. Es war ein komplettes Desaster. Aber ich habe gelernt, dass ich nicht alles können muss. Dass es okay ist, Nein zu sagen. Dass es okay ist, zu scheitern.

Wie man scheitert—richtig

Also, wie scheitert man richtig? Erstens, akzeptiere, dass du scheitern wirst. Es ist unvermeidlich. Zweitens, lerne daraus. Drittens, steh wieder auf. Und viertens, hör auf, dich selbst zu bemitleiden. Das bringt dich nirgendwo hin.

Und wenn du wirklich gut sein willst im Scheitern, dann lies diesen uzaktan ekip yönetimi rehber. Ja, ich weiß, es ist auf Türkisch, aber hey, wir können alle etwas von anderen Kulturen lernen.

Aber im Ernst, Scheitern ist ein Prozess. Es ist nicht linear. Es ist nicht einfach. Es ist chaotisch und unordentlich und manchmal einfach nur schmerzhaft. Aber es ist auch der beste Lehrer, den wir haben.

Ein letzter Gedanke

Also, was ist der Takeaway? Scheitern ist nicht das Ende. Es ist der Anfang. Es ist der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg. Also, scheiter. Scheiter oft. Scheiter laut. Und vor allem, scheiter stolz.

Und wenn du das nicht tust, dann bist du wahrscheinlich Klaus. Und wer will schon Klaus sein?


Über den Autor: Mein Name ist Thomas Müller, und ich bin seit über 20 Jahren im Business-Bereich tätig. Ich habe mehr Fehler gemacht, als ich zählen kann, und ich habe mehr gelernt, als ich je für möglich gehalten hätte. Wenn du mehr über mich wissen willst, dann frag mich beim nächsten Mal, wenn wir uns treffen. Aber warne mich vorher, denn ich bin nicht immer in der Stimmung für ehrliche Gespräche.

Wenn Sie mehr über die Nachteile von übertriebenem Arbeitseifer in Startups erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel Warum Startups auf Hustle verzichten sollten.

Wenn Sie verstehen möchten, warum viele Gründer scheitern, bietet die harte Wahrheit über Startup-Erfolg wertvolle Einblicke in die Herausforderungen der Unternehmensgründung.

Viele Gründer träumen vom schnellen Erfolg, doch die Realität sieht oft anders aus. Unser neuer Artikel Über den Mythos des Übernacht-Erfolgs beleuchtet, warum Startups meist mehr Zeit und Geduld erfordern als angenommen.