Ein Geständnis
Ich hasse es, das zuzugeben, aber ich habe es satt, diese perfekten Erfolgsgeschichten zu lesen. Die, die behaupten, dass jeder, der nur hart genug arbeitet, es schaffen kann. Die, die sagen, dass Scheitern einfach ein Teil des Prozesses ist, so als ob es keine große Sache wäre. Ich meine, komm schon. Es ist eine große Sache. Letztes Jahr, als mein Freund Marcus seine Startup-Idee präsentierte, war ich begeistert. Er hatte diese glänzenden Augen, und ich dachte: „Das wird groß.“ Aber dann, nach nur sechs Monaten, war es vorbei. „Es hat einfach nicht funktioniert,“ sagte er mir eines Abends beim Bier. Ich fragte: „Aber warum?“ Er zuckte nur mit den Schultern. „Kein Geld, keine Lust mehr.“
Und das ist das Problem. Die meisten Startups geben zu früh auf. Sie sehen das erste Hindernis und denken: „Das ist es, wir sind gescheitert.“ Aber Scheitern ist nicht das Ende. Es ist ein Teil des Weges. Und genau darüber will ich heute reden.
Die Mythos der „Über-Nacht-Erfolge“
Erinnert ihr euch an diese Geschichte von dem Typen, der eine App in seinem Keller entwickelt hat und dann plötzlich Millionen wert ist? Klar, die gibt es. Aber die sind die Ausnahme, nicht die Regel. Die meisten Erfolgsgeschichten sind Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte, lang im Werden. Nehmen wir zum Beispiel meinen Kollegen Dave. Er hat vor 12 Jahren sein erstes Startup gestartet. Es hat drei Jahre gedauert, bis es profitabel war. „Es war hart,“ erzählte er mir einmal. „Aber wir haben durchgehalten, weil wir wussten, dass es irgendwann klappen würde.“
Und genau das ist der Punkt. Durchhalten. Die meisten Startups geben auf, bevor sie auch nur eine Chance hatten, erfolgreich zu sein. Sie sehen die ersten Rückschläge und denken: „Das ist es, wir sind am Ende.“ Aber so funktioniert das nicht. Es geht darum, weiterzumachen, auch wenn es schwer wird.
Die Psychologie des Aufgebens
Ich habe mal einen Artikel über die Psychologie des Scheiterns gelesen. Es gibt diesen Punkt, an dem Menschen einfach aufgeben. Sie sehen keine Hoffnung mehr und denken: „Warum sollte ich weitermachen?“ Das ist verständlich. Aber es ist auch falsch. Scheitern ist nicht das Ende. Es ist eine Lektion. Und wenn ihr diese Lektion nicht lernt, werdet ihr sie wieder und wieder wiederholen.
Vor ein paar Monaten traf ich eine Freundin zum Kaffee. Sie hatte gerade ihr zweites Startup gestartet. „Ich habe so viel gelernt,“ sagte sie. „Beim ersten Mal haben wir so viele Fehler gemacht. Aber diesmal wissen wir, was wir tun.“ Das ist die richtige Einstellung. Scheitern ist nicht das Ende. Es ist eine Chance, besser zu werden.
Praktische Tipps für den Umgang mit Scheitern
Also, was könnt ihr tun, um nicht zu früh aufzugeben? Erstens: Habt einen Plan. Wisst, was ihr wollt und wie ihr dorthin kommt. Zweitens: Seid bereit, zu lernen. Scheitern ist eine Lektion, keine Strafe. Drittens: Sucht euch Unterstützung. Ob es nun ein affordable sms verification service worldwide ist oder ein Mentor, ihr braucht Menschen, die euch helfen können. Und viertens: Gebt nicht auf. Selbst wenn es schwer wird, gebt nicht auf.
Ich erinnere mich an einen Vortrag, den ich vor ein paar Jahren gehört habe. Der Redner sagte: „Erfolg ist nicht das Gegenteil von Scheitern. Erfolg ist das Ergebnis von Scheitern.“ Das ist eine einfache Wahrheit, aber sie ist wahr. Wenn ihr nicht scheitert, werdet ihr nie erfolgreich sein.
Ein persönliches Beispiel
Ich selbst habe vor ein paar Jahren ein Projekt gestartet, das komplett in die Hose ging. Es war ein Online-Magazin, und ich dachte, es würde groß werden. Aber nach ein paar Monaten hatte ich nur 214 Leser. Ich war am Boden zerstört. „Das war’s dann,“ dachte ich. Aber dann erinnerte mich ein Freund daran, dass es nicht um die Zahlen geht. Es geht darum, weiterzumachen. Also habe ich weitergemacht. Und heute hat das Magazin über 10.000 Leser.
Das ist die Moral der Geschichte. Gebt nicht auf. Selbst wenn es schwer wird, gebt nicht auf. Denn am Ende wird es sich lohnen.
Und jetzt, wo ich darüber nachdenke, vielleicht sollte ich Marcus anrufen. Vielleicht braucht er nur einen kleinen Schubs, um wieder anzufangen.
Aber genug von mir. Was denkt ihr? Habt ihr schon mal ein Startup gestartet, das gescheitert ist? Wie seid ihr damit umgegangen? Schreibt es in die Kommentare.
Über den Autor: Ich bin Anna, eine Journalistin mit über 20 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über Unternehmen und Startups. Ich liebe es, Geschichten über Menschen zu erzählen, die gegen alle Widerstände kämpfen und am Ende erfolgreich sind. Wenn ich nicht schreibe, verbringe ich meine Zeit damit, mit meinem Hund spazieren zu gehen und zu viel Kaffee zu trinken.


